OFF TOPIC

Aus dem Kontext gerissen

Orientierungshilfe für Leser von 3D-Schock

Der Nachfolger von Halbsichtigkeit erscheint gerade Häppchenweise auf Literaturportal.org, unter dem vorläufigen Titel 3D-Schock.
Für Neu-Leser, denen die mehrschichtige Zweit-Wirklichkeit des Netzes noch unbekannt ist, habe ich zwei Ausschnitte aus dem Kontext gerissen, die hoffentlich am Besten erklären, was es damit auf sich hat.

Dann gibt es noch ein paar Personen, die man kennen sollte.

Cle, Tina, Rihm, Tsil und Co.
Ehemals chronisch unterforderte IT-Schüler, die eines Tages von Experimenten in der legalen Grauzone auf die Entwicklung umstrittener neuraler Verbindungskomponenten umgestiegen sind. Nach der Schulzeit zerfällt die Gruppe langsam, wie das eben so ist. Besonders interessant sind zwei davon:
  • Cle: Hat aus reinem Trotz Programmieren gelernt, weil er es wegen einer Entwicklungsstörung angeblich nicht konnte. Er wurde als letzter der Gruppe in die Förderklasse für Begabte versetzt, und fing sofort an, die sozialen Strukturen zu untergraben, um sich eine gute Position zu sichern. Fünf Jahre später verfällt er aber endgültig der Netz-Sucht und kommt in der flachen, dreidimensionalen Welt immer weniger zurecht.
  • Rihm: Entwickelt sich immer schlimmer zu einem labilen Selbst zwischen Wirklichkeit, Simulation und verrückten Träumen. Obwohl er die flache Wirklichkeit seit Jahren hasst, bastelt er gerne an Hardware, was ab und zu einen gewissen Selbsthass verursacht.
Juliette
Hat vor einigen Jahren als Lehrling in einem Raumschiff angeheuert, fliegt seitdem verschiedenste Transporte quer durchs Sonnensystem. Als Lieblingsschülerin des Piloten bekam sie gleich nach der Lehre den Maschinenraum übertragen, nach einem schweren Unfall hat sie das ganze Schiff geerbt und befürchtet seitdem regelmäßig, schon morgen mit allem überfordert zu sein.
Marvy, Lissa-Alexa und Vonek
Drei Staatstechniker, die im untersten Stockwerk der Türme leben, von denen jeder ein Land beherbergt. Sie halten die Infrastruktur ihrer Länder am Laufen, ohne jemals selbst an die Oberfläche zu treten.